Informationen zur Person
Lukas Bangerter
geboren 1971 in St. Gallen. Nach einer Ausbildung zum Psychiatriepfleger, studierte er Schauspiel an der Hochschule der Künste in Bern. Im Anschluß an sein Schauspieldiplom war er zwei Jahre am Theaterhaus Jena engagiert, wo er auch mit ersten Regiearbeiten auf sich aufmerksam machte. Als Regisseur, Autor und Bühnenbildner der Gruppe PLASMA hat er bisher zwölf Projekte realisiert, die zum größten Teil am Theaterhaus Gessnerallee in Zürich uraufgeführt wurden. Neben weiteren Arbeiten als Regisseur und als Schauspieler hat Bangerter als Gastdozent an der Norwegian Theatre Academy in Fredrikstad und an der Hochschule der Künste in Bern gelehrt und inszeniert. 2009 arbeitete er im Rahmen des Stipendiums der Theaterkommission der Stadt Zürich in New York. Bangerters Inszenierungen wurden zu verschiedenen internationalen Festivals eingeladen. Neben dem Festival IMPULSE (Delirium, 2005 ), den Wiener Festwochen ( Delirium , 2006, Schauspielhaus Wien), dem Fadjr-Festival in Teheran ( Tip of the Tongue , 2008) oder Baltic Circle in Helsinki (2004 Blue Moon, 2008 Delirium ), zeigten unter anderen auch Spielorte und Festivals in Paris, Kairo, Krakau, Stettin, Lublijana, Mumbai, Neu Delhi, Dresden, Leipzig, Berlin, Seoul, Oslo, Skopje und Dublin seine Arbeiten. 2008/2009 arbeitete er im Rahmen des Stipendiums der Theaterkommission der Stadt Zürich in New York. 2010 wurden am Theaterhaus Gessnerallee in Zürich die Uraufführungen seiner Projekte "LIVE / Eine biometrische Theaterinstallation" und "Orchestrion" gezeigt und PLASMA vertrat die Schweiz am Festival Gogolfest in Kiev. Am Schauspielhaus Wien inszenierte er in der Spielzeit 2007/08 die fünfte Folge von Die Strudlhofstiege nach Heimito von Doderer: Liebe ist die schwankende Deklination vom anderen Pole sowie 2009/10 die österreichische Erstaufführung von worst case von Kathrin Röggla.
Stücke:
worst case
Die Strudlhofstiege - Folge 5
Die Strudlhofstiege
Vor/Sicht 4
zurück